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»RosaWinkelGedenkbuch« Max Bruno Klimke |
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Kein Stolperstein vorhanden. |
Geboren am: | 11.06.1891 |
| Geburtsort: | Charlottenburg | seit 1920 Berlin-Charlottenburg | |
| Ermordet am: | 27.01.1943 | |
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| Initiator: | ||
| Zum Lebensweg: |
Max Bruno Klimke wurde am 11. Juni 1891 in Charlottenburg b. Berlin geboren. Er war seit dem 24.12.1928 mit Lotte
Helene Elsbeth geb. Sperling verheiratet. Die Ehe wurde am 21.11.1941 rechtskräftig geschieden.
In den Archivunterlagen und im Totenbuch der Gedenkstätte KZ Sachsenhausen wird er als Bruno Klinke benannt.
Vom 6. bis 9. Oktober 1941 befand er sich im Polizeigefängnis Berlin und danach in Untersuchungshaft in Berlin-Lehrter Straße. Das Landgericht Berlin verurteilte ihn Ende Juli 1941 nach "§175a RStGB" unter Anrechnung der Untersuchungshaft auf die Strafhaft zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Zur Strafverbüßung transportierte man ihn am 12. August 1941 in das Strafgefängnis Berlin-Plötzensee. Nach verbüßter Strafe entließ ihn der Justizvollzug nicht in die Freiheit, sondern lieferte ihn am 7. Dezember 1942 der Kriminalpolizei aus. Die Polizei deportierte ihn am 13. Januar 1943 in das KZ Sachsenhausen. Die SS stufte ihn als "§175/Berufsverbrecher" ein und als "Rosa-Winkel-Häftling" erhielt er die Häftlingsnummer 56.261. 14 Tage später, am 27. Januar 1943, wurde er im Alter von 51 Jahren im KZ Sachsenhausen ermordet. |
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Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover, Dezember 2017; ergänzt und überarbeitet Lothar Dönitz, Berlin 2026.
Quellen: • KZ Sachsenhausen 1936 - 1945: 〉 Internet-Totenbuch • Arolsen Archives, Veränderungsmeldungen des Konzentrationslagers Sachsenhausen 02.01.1943 - 02.07.1943 〉 DocID 129806791, DocID 129806771 • Max Bruno Klimke in der Sammlung Berlin, Deutschland, Geburtsregister, 1874-1908: 〉 ancestry.de • Max Bruno Klimke in der Sammlung Berlin, Deutschland, Heiratsregister, 1874-1936: 〉 ancestry.de |
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