Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Kirche Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Gedenkbuch

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen & des Männerlagers im KZ Ravensbrück

Johannes Brinkmann



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 16.06.1892
Geburtsort: Kleve | Rheinland
Ermordet am: 16.11.1941
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Johannes Brinkmann wurde am 16. Juli 1892 in Kleve im Rheinland an der Grenze zu den Niederlanden geboren und evangelisch getauft.1 Der Ledige wohnte später in Königsberg und war von Beruf Schriftsteller.

Anfang 1941, wohl im Februar, transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo ihn die SS als §175-"Berufsverbrecher" einstufte und er die Häftlingsnummer 35.670 erhielt. Johannes Brinkmann verstarb am 16. November 1941 im Alter von 49 Jahren im Krankenrevier des KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover. Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Ich danke Prof. Rüdiger Lautmann, Berlin, der im Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen forschte, für zusätzliche Informationen.
Fußnoten:
1  KZ Sachsenhausen 1936 - 1945: ⟩ Totenbuch