Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Kirche Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Gedenkbuch

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen & des Männerlagers im KZ Ravensbrück

Josef Heidl



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 12.05.1900
Geburtsort: Tepl | Böhmen
Ermordet am: 15.04.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Josef Heidl wurde am 12. Mai 1900 in Tepl in Böhmen in Tschechien geboren und katholisch getauft.1 Der Ledige wohnte später in München und war von Beruf Zimmermann.

Am 14. Dezember 1939 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo die SS ihn als §175-Häftling einstufte und er die Häftlingsnummer 5.693 erhielt. Josef Heidl verstarb am 15. April 1940 im Alter von 39 Jahren im KZ Sachsenhausen angeblich um 14:00 Uhr an Körperschwäche.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover. Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Ich danke dem Historiker Andreas Sternweiler, Berlin, für Informationen.
Fußnoten:
1  KZ Sachsenhausen 1936 - 1945: ⟩ Internet-Totenbuch