Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Kirche Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Gedenkbuch

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen & des Männerlagers im KZ Ravensbrück

Walter Schröder

Rosa Winkel für Walter Schröder


Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 25.11.1885
Geburtsort: Pritzwalk
Ermordet am: 13.02.1942
Verlegeort:  
Initiator: Keine Angabe
Zum Lebensweg: Über Walter Schröder wissen wir nur aus dem Totenbuch des KZ Sachsenhausen1 und aus einem Fernschreiben:

»Der Jurist Walter Schröder, geb.am 25.11.1885 in Pritzwalk, war aus Beerlin-Frohnau, Karmelitaweg 59 kommend, vom 01.10.1941. bis 12.03.1942 in Berlin-Schöneberg Sponholzstraße 35 gemeldet.

Er befand sich im Konzentrationslager Sachsenhausen. Wann er dort hingekommen war, ist hier nicht bekannt.
Nach einer Fs-Meldung Nr.05643 des Konz.Lagers Sachsenhausen ist er dort am 12.03.1942 im Häft-lingskrankenhaus verstorben. transportiert.«
Faksimilie des Fernschreibens

Bild: 🔎 Faksimilie Fernschreiben 31.10.1942.1
Foto: Joachim Müller & Andreas Sternweiler Homosexuelle Männer im KZ Sachsenhausen, S. 232

Fußnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1936 - 1945: ⟩ Totenbuch